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Anfänger unterliegen häufig dem Irrglauben, ein "geiles Layout" oder ein paar tolle Gimmicks würden ein Web-Projekt interessant machen. Die Erfahrung zeigt das Gegenteil: Anwender besuchen neue, fremde Web-Projekte normalerweise nicht aus lauter Vorfreude auf viel buntes Zeug am Bildschirm oder spannender Animationen, sondern weil sie etwas ganz Bestimmtes suchen und das aufgesuchte Projekt als aussichtsreichen Kandidaten für ihr Anliegen auserkoren haben. Solche Besucher erwarten zwar durchaus ein ansprechendes Layout, aber in erster Linie wollen sie möglichst schnell ihr Ziel erreichen. Das Ziel aber ist nicht das "Betrachten" und "Verweilen" auf Ihren Seiten, sondern meistens ein inhaltliches. Die Besucher wollen Informationen. Auch wenn es ein elektronischer Shop ist, wollen die meisten Besucher mehr über Produkte erfahren als nur Artikelnamen und Preise. Und selbst wenn es einfach eine private Homepage ist, wollen die Besucher etwas über Sie, Ihre Gedanken usw. erfahren. Das Web ist in erster Linie ein Informationen vermittelndes Medium, und dem sollten Web-Projekte Rechnung tragen. Doch Inhalte zu erstellen ist aufwendig, Inhalte zu pflegen und zu aktualisieren nicht minder. Dazu ist redaktionelle Arbeit erforderlich. Viele, die im Web publizieren, sind zuvor noch nie oder nur am Rande mit redaktionellen Tätigkeiten in Berührung gekommen. Der anfängliche Leitspruch des W3-Konsortiums "Everyone's a publisher!" beinhaltet eben nicht nur die verlockenden neuen technischen Möglichkeiten, ein Publikum zu erreichen, sondern auch die ganze Arbeit eines "Publishers", die damit verbunden ist. Die Textarbeit wird viel zu häufig gegenüber dem Programmieraufwand eines Web-Projekts unterschätzt. Und genau aus diesem Grund scheitern viele sehr gut programmierte Web-Projekte. Im Planungsstadium eines Web-Projekts müssen sie sich deshalb unbedingt Gedanken machen über folgende Punkte:
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